mobile.de und AutoScout24 kennt so gut wie jeder, der in Deutschland schon mal nach einem Gebrauchtfahrzeug gesucht hat. Die Reichweite ist enorm, und das Angebot wirklich riesig. Nicht nur für Privatleute, auch für Händler sind die Portale sehr praktisch: Man bekommt ein gutes Gefühl für die aktuellen Trends und Marktwerte und kann natürlich seinen eigenen Bestand anbieten und verkaufen. Beim Einkauf sieht die Sache allerdings ein wenig anders aus.
Heutige Autohändler nutzen für den Einkauf ihrer Gebrauchtwagen immer häufiger das Internet. Vorbei sind die Zeiten, als man samstags noch die Kleinanzeigen im Lokalanzeiger durchforstete, in der Hoffnung auf ein Schnäppchen von Privat. Natürlich gibt es nach wie vor Vor-Ort-Auktionen und viele haben ihre persönlichen Kontakte, aber der Großteil verlagert sich ganz klar ins Netz. Und das wirft zwangsläufig wichtige Fragen auf: Wo kann ein Händler Fahrzeuge zu guten Konditionen und aus verlässlichen Quellen finden? Auf den bekannten Marktplätzen für jedermann, oder doch eher auf spezialisierten B2B-Plattformen? Wir haben uns mobile.de, AutoScout24 und die europäische Online-Auktionsplattform eCarsTrade einmal näher angeschaut.
Beide Plattformen sind in erster Linie auf den Endverbraucher ausgerichtet, sodass Händler hier direkt mit Privatkäufern konkurrieren. Als logische Folge liegen die Preise eher im oberen Bereich und drücken dadurch die Händlermarge im Wiederverkauf. Hinzu kommt der Zeitfaktor: Wer als Profi wirklich lohnende Angebote zwischen den unzähligen privaten Inseraten finden will, benötigt nicht nur Zeit, sondern muss auch schnell zuschlagen, denn die besten Deals sind oft schnell wieder weg.
Gerade weil der Gebrauchtwagenmarkt so umkämpft ist, suchen immer mehr Profis gezielt nach B2B-Lösungen für den Einkauf. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist eCarsTrade – Autoauktionen für Händler, eine der besten Plattformen für Gebrauchtwagenhändler in Deutschland. Als professionelle europäische Auktionsplattform wurde sie speziell für den Fahrzeughandel konzipiert und bietet Zugang zu Fahrzeugen, die auf mobile.de oder AutoScout24 oft gar nicht erst auftauchen. Dazu zählen Leasingrückläufer, Fahrzeuge aus Flottenbeständen oder Wagen aus gezielten Händler-Auktionen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Transparenz der Fahrzeugdaten. Bei Verkäufen von Privatpersonen auf den großen Portalen fehlen häufig wichtige Informationen oder sie werden „geschönt“. Gebrauchtwagen-Auktionsplattformen wie eCarsTrade setzen derweil auf detaillierte Zustandsberichte und Fahrzeugdaten. Das Risiko, die „Katze im Sack“ zu kaufen, ist für den Händler deshalb viel geringer.
Einkauf im Vergleich: Worauf es für Händler ankommt
Jeder Händler, der täglich Fahrzeuge für den eigenen Bestand sucht, kennt das Problem: Die Auswahl auf mobile.de, AutoScout24 und ähnlichen Portalen ist zwar groß, aber man kann die Inserate nicht immer nach ihrer Qualität beurteilen. Der Händler muss dementsprechend unpassende Angebote oder Inserate mit lückenhaften Angaben aussortieren und verliert viel Zeit.
eCarsTrade verfolgt hier einen ganz anderen Ansatz. Als zuverlässiger Anbieter von Leasingrückläufern aus der EU stammen die Fahrzeuge in der Regel aus professionellen Beständen und bringen eine nachvollziehbare Historie mit. Für professionelle Käufer ist das oft viel entscheidender als ein vermeintlich guter Preis.
Hier noch mal im Überblick die wichtigen Details, die eCarsTrade von mobile.de und AutoScout24 in der Praxis unterscheidet:
Damit soll natürlich nicht gesagt werden, dass mobile.de und AutoScout24 für Händler überflüssig wären. Sie eignen sich zum Beispiel gut, um den regionalen Markt im Blick zu behalten und möglicherweise auf ganz besondere Kundenwünsche eingehen zu können, wenn sie auf einer Plattform wie eCarsTrade gerade nicht verfügbar sind. Auf Dauer verschenkt man als Händler allerdings sein Potential, wenn man sich beim Einkauf ausschließlich auf diese Portale verlässt.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gebührenstruktur. Während mobile.de und AutoScout24 in erster Linie Gebühren für Inserate und Premium-Sichtpakete in Rechnung stellen, zahlen Händler bei eCarsTrade eine Provision und zusätzlich eine Verwaltungsgebühr. Die Abrechnung erfolgt allerdings erst dann, wenn man tatsächlich ein Fahrzeug ersteigert. Dabei richtet sich die Höhe nach dem Gebotswert, was die Kosten insgesamt recht gut kalkulierbar macht.
Ferner haben wir noch das Thema internationaler Einkauf. Wer beispielsweise in Belgien ein Auto kaufen möchte, muss sich bei den klassischen Portalen oft selbst um die Abwicklung kümmern. Die Plattform eCarsTrade hingegen bietet hier strukturierte Prozesse und zusätzlichen Service wie Lieferung oder Ausfuhranmeldung an. Es ist von daher nicht falsch, solche zusätzlichen Kosten direkt beim Einkauf mit einzukalkulieren. Ein günstiger Preis im Ausland nützt herzlich wenig, wenn die Überführung und die Dokumente am Ende Probleme oder höhere Kosten mit sich bringen.
Im Automobilgeschäft geht es nicht selten um hohe Summen und knappe Margen. Vertrauen ist dabei einer der wichtigsten Stützpfeiler des ganzen Geschäfts. Portale wie mobile.de oder AutoScout24 setzen normalerweise auf Bewertungssysteme, die auch im B2B-Bereich ganz gut funktionieren. Für den professionellen Einkauf benötigt man neben Sternchen aber auch transparente Fahrzeugdaten.
eCarsTrade hat sich in diesem Bereich als vertrauenswürdiger und professioneller Partner positioniert. Da die Fahrzeuge häufig direkt von großen Leasinggesellschaften oder aus Flottenbeständen stammen, ist die Qualität der Angaben normalerweise höher zu bewerten als in manchen privaten Inseraten. Für Händler ist diese Sicherheit fundamental, denn so können sie Fahrzeuge weiterverkaufen, ohne am Ende eine böse Überraschung zu erleben.
mobile.de und AutoScout24 auf der einen Seite, eCarsTrade auf der anderen – das sind grundsätzlich unterschiedliche Werkzeuge. Die beiden Klassiker sind perfekt für den Verkauf und die Marktbeobachtung, während die professionelle Auktionsplattform für den gewerblichen Einkauf meist die bessere Wahl für Gebrauchtwagenhändler ist. Auf lange Sicht sollten Händler ihren Einkauf etwas breiter aufstellen, um die Vorteile aller Optionen optimal zu nutzen.